
Viele Menschen, viel Schweiß, gemeinsam genutzte Geräte: In Fitnessstudios gehört ein gutes Reinigungskonzept genauso zum Betrieb wie geschultes Trainerpersonal. Es sorgt für Hygiene – und dafür, dass Mitglieder gern wiederkommen.
Was ist vorgeschrieben?
Die DIN-Norm zur Qualitätssicherung von Fitnessstudios lässt beim Thema Hygiene viel Spielraum: Trainingsräume sind „regelmäßig im Ermessen des Betreibers“ zu reinigen. Bewährt hat sich aber, Böden, Sanitär- und Barfußbereiche täglich zu reinigen und das in einem Reinigungsprotokoll festzuhalten – so lässt es sich bei Prüfungen nachweisen.
Aufgaben klar verteilen
In einem Hygieneplan legt der Betreiber fest, wer was wann mit welchen Mitteln reinigt. Bewährt hat sich diese Aufteilung:
- Reinigungsfirma: tägliche Unterhaltsreinigung von Böden, Umkleiden, Duschen und Sanitärräumen, regelmäßige Grundreinigung der Böden
- Studioteam: Desinfektion der Geräte zwischendurch, Sauberkeit an der Theke
- Mitglieder: Handtuch unterlegen, Geräte nach dem Training abwischen
Handhygiene nicht vergessen
Hände übertragen die meisten Keime. Desinfektionsspender an Geräten und Theke sowie geschultes Personal – gerade dort, wo Shakes zubereitet werden – machen einen großen Unterschied.
Übrigens: Das allererste Objekt von Tekin war 2008 ein Sportstudio in Mörfelden.
